Da ich immer wieder von Teilnehmer Innen höre, wie gut ihnen Yin Yoga bekommt, werde ich in regelmäßigen Abständen Yin Yoga im Wandel der Jahreszeiten anbieten.
Das nächste Thema wird sein: Yin Yoga im Sommer

Es geht in dieser Stunde um das Ausgleichen des Qi von Herz und Dünndarm. Wir führen Herz und Dünndarm stärkende Haltungen (Asanas) aus. Aber auch ausgleichende Asanas für unseren Nieren-, Milz- und Magenmeridian werden wir praktizieren. Wenn unser Qi in Balance ist unser Energiefluss ausgeglichen ist, sind wir aktiv, lebendig und voller Vitalität. Der Fokus liegt hier auf dem Element Feuer.

Yin Yoga ist ein statischer Yogastil, bei dem die Asanas (Positionen) meistens im Liegen oder Sitzen auf der Matte ausgeführt werden. Hört sich einfach an, ist es aber nicht immer. Es geht nämlich darum, dass wir durch die lang gehaltenen Positionen tiefer in unsere Muskulatur, Bindegewebe, Faszien, Gelenke und sogar bis in die Knochen durch Kompression und Dehnung wirken können. Faszien umhüllen alle Knochen, Gelenke, Organe und Muskeln. In ihnen befinden sich, nach der traditionellen Chinesischen Medizin die Energieleitbahnen, die sogenannten Meridiane. Durch die Meridiane fließt die Lebensenergie, Prana. Mit Yin Yoga wollen wir Blockaden lösen, die sich in den Energieleitbahnen angestaut haben. Durch Druck und Dehnung können wir das Qui (Lebensenergie) in den Knochen und Gelenken zusammenfließen lassen und somit die Meridiane wieder aktivieren.
Yin Yoga ist meditativ aber auch fordernd.

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